Elektrischer Wäschetrockner Stromverbrauch: kWh & Kosten 2026

Elektrischer Wäschetrockner Stromverbrauch: kWh & Kosten 2026

Wer nach dem Stromverbrauch eines Wäschetrockners fragt, will meist wissen: Lohnt sich der Einsatz? Schließlich verspricht das Elektrogerät flauschige Wäsche und wenig Aufwand — aber zu welchem Preis?

Wie viel kostet eine Trocknerladung?

Je nach Trocknermodell müssen Sie für eine Trocknerladung mit Kosten zwischen 50 Cent und 2 Euro rechnen, bei älteren Geräten teils noch mehr. Laut der Verbraucherzentrale (Stand 2025, abgerufen am 2026-06-13) ist der Trockner nach Kühl- und Gefriergeräten häufig der zweitgrößte Stromverbraucher im Haushalt.

In 2026 zahlen Bestandskunden in Deutschland im Schnitt rund 31 Cent pro kWh, während Neukunden laut co2online (Stand Juni 2026, abgerufen am 2026-06-13) teils nur 23,7 Cent pro kWh zahlen. Eine Ladung auf dem DRY-SMART kostet Sie dagegen in den Sommermonaten überhaupt nichts. Im Winter kommt es darauf an, wie gründlich Sie lüften müssen und wie hoch die Kosten für das Wiederaufheizen der Wohnung sind. An der frischen Luft sollten Sie allerdings auch ohne trocknende Wäsche nicht sparen.

Wie wird der Stromverbrauch eines Trockners berechnet?

Arbeitet ein Elektrogerät mit 1.000 Watt und lassen Sie es eine Stunde laufen, verbrauchen Sie exakt eine Kilowattstunde. Mit einem Messgerät an der Steckdose und einer Uhr können Sie also genau ermitteln, wie viel Strom Ihr Wäschetrockner für eine Ladung Wäsche benötigt.

Sie können auch die Herstellerangaben vergleichen. Seit Juli 2025 gilt für Wärmepumpentrockner ein neues EU-Energielabel, das den Verbrauch in kWh pro 100 Trocknungen angibt (Klassen A bis G). Laut Stiftung Warentest (Test 08/2025, abgerufen am 2026-06-13) verbraucht beispielsweise ein Wärmepumpentrockner der Effizienzklasse E rund 118 kWh pro 100 Trocknungen — das entspricht etwa 1,18 kWh pro Ladung unter Laborbedingungen.

In der Praxis brauchen sparsame Wärmepumpentrockner heute ungefähr 1,5 bis 2,5 kWh für eine Ladung von etwa 8 Kilogramm Wäsche. Ältere Geräte ohne Wärmepumpentechnik verbrauchen bis zu 5 kWh pro Ladung. Verzichten Sie nur in den Sommermonaten auf zwei Trocknergänge pro Woche, sparen Sie mindestens 75 kWh. Bei einem Strompreis von rund 40 Cent pro kWh sind das schon etwa 30 Euro.

Was verbraucht mehr Strom – Ablufttrockner oder Kondenstrockner?

Ein Ablufttrockner erhitzt die Luft im Trockner, wodurch sie mehr Wasser aufnehmen kann. Die warme Wäsche gibt das Wasser an die Luft ab, der Trockner leitet Luft, Feuchtigkeit und Wärme nach draußen. Abgesehen davon, dass Sie hierfür eine Verbindung nach draußen benötigen, sieht man auf den ersten Blick, wie groß die Energieverschwendung bei solchen Modellen ist.

Lange Zeit war der Kondenstrockner der verschwenderischere Weg. Die warme, feuchte Luft wird hier nicht nach draußen geleitet, sondern über eine Kühlschleife geführt — ähnlich wie bei einer Klimaanlage wird die Luft abgekühlt, der Wasserdampf kondensiert und wird in einem Behälter gesammelt.

Ein Wärmepumpentrockner funktioniert nach demselben Prinzip, kann durch die Eigenschaft der Wärmepumpe — gleichzeitig zu wärmen und zu kühlen — aber viel Strom einsparen. Von den elektrischen Wäschetrocknern ist der Wärmepumpentrockner daher der sparsamste.

Welche Art Trockner verbraucht am wenigsten?

Der Wärmepumpentrockner ist unter den elektrischen Geräten der sparsamste: Die produzierte Wärme geht nicht verloren, und die zur Kondensation benötigte Kühlung entsteht bei der Wärmeproduktion quasi als Nebenprodukt.

Was dabei aber viel zu häufig vergessen wird: die gute alte Wäscheleine. Hier benötigen Sie überhaupt keinen Strom, um die Wäsche zu trocknen. Die Modelle von DRY-SMART sind zudem so intelligent aufgebaut, dass sie weniger Platz brauchen als ein Elektrogerät. Sie können sowohl in Ihrer Wohnung als auch auf dem Balkon die Wäsche einfach von der Umgebungsluft trocknen lassen.

Wir wollen nicht verschweigen, dass das Trocknen der Wäsche in der Wohnung auch in Bezug auf die Heizung eine Rolle spielen kann — die feuchte Luft muss nach draußen, häufigeres Lüften kühlt den Raum aus. Ein detaillierter Vergleich aller Wäschetrockner ist daher gerade im Winter nicht so simpel, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Wie lässt sich der Stromverbrauch eines Trockners senken?

Wenn Sie weiterhin einen elektrischen Trockner nutzen möchten, helfen diese Maßnahmen, den Stromverbrauch zu senken:

  • Wäsche gut vorschleudern: Je trockener die Wäsche in den Trockner kommt, desto weniger Energie ist nötig. Eine Schleuderdrehzahl von 1.400–1.600 U/min reduziert die Trocknungszeit deutlich.
  • Trommel nicht überladen oder unterfüllen: Beides erhöht den Energieverbrauch pro Kilogramm Wäsche.
  • Flusensieb regelmäßig reinigen: Ein verstopftes Sieb zwingt das Gerät zu längeren Laufzeiten.
  • Eco-Programme nutzen: Diese laufen länger, verbrauchen aber meist deutlich weniger kWh pro Ladung.
  • Auf einen DRY-SMART umsteigen: An warmen Tagen entfällt der Stromverbrauch komplett, da die Wäsche durch Umgebungsluft trocknet.

Weitere praktische Tipps — etwa zur Raumklima-Optimierung und zu platzsparenden Trockenlösungen — finden Sie in unserem Beitrag Energie sparen beim Wäsche trocknen.

Ist der Trockner wirklich ein Stromfresser?

Das Wort "Stromfresser" beinhaltet die Wertung, dass ein Gerät mehr Strom verbraucht als notwendig — es geht also nicht allein um den tatsächlichen Verbrauch. Ein elektrischer Wäschetrockner trägt aber in vielen Haushalten einen der höchsten Anteile am Gesamtstromverbrauch, da Wäsche grundsätzlich auch ohne elektronische Hilfe trocknen würde.

Ein DRY-SMART LIFT oder DRY-SMART FLEX trocknet Ihre Wäsche vollständig stromfrei. Gerade in den Wintermonaten können ein elektrischer und ein klassischer Wäschetrockner trotzdem eine sinnvolle Ergänzung sein.

Häufige Fragen zum Stromverbrauch von Wäschetrocknern

Wie viele kWh verbraucht ein Trockner pro Ladung?
Moderne Wärmepumpentrockner benötigen etwa 1,5 bis 2,5 kWh pro Ladung, ältere Ablufttrockner bis zu 5 kWh.

Was kostet eine Ladung im Trockner 2026?
Bei einem Strompreis von rund 31 bis 39 Cent pro kWh liegen die Kosten pro Ladung zwischen etwa 50 Cent und 2 Euro, je nach Gerät und Strompreis.

Lohnt sich ein Wärmepumpentrockner trotz höherem Anschaffungspreis?
Ja — der geringere Stromverbrauch macht sich über die Lebensdauer meist deutlich bezahlt, besonders bei mehrmaliger Nutzung pro Woche.


Quellen:

  • Verbraucherzentrale, "Beim Kauf eines Wäschetrockners an den Stromverbrauch denken", 2025, verbraucherzentrale.de, abgerufen 2026-06-13
  • Stiftung Warentest, "Wäschetrockner im Test", Ausgabe 08/2025, test.de, abgerufen 2026-06-13
  • co2online, "Strompreisentwicklung: Das kostet 1 kWh Strom 2026", co2online.de, abgerufen 2026-06-13
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